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Waldgebräbnis Gut Eckendorf

Philosophie

“Bäume sind die schönsten Verbindungen zwischen Erde und Himmel”

– Hermann Lahm –

Bäume und Wälder üben seit jeher einen magischen Einfluss auf uns aus – als uralte Wesen verbinden sie Himmel und Erde, umrankt von Mythen und Märchen.

Tief in der Erde verwurzelt stehen sie für den ewigen Kreislauf des Lebens, für das Vergehen und Werden, für Unsterblichkeit. So schlagen sie doch während ihres langen Lebens Jahr für Jahr im Frühling neu aus, grünen im Sommer, bringen Frucht im Herbst und erstarren scheinbar im Winter nach dem Verlust ihrer Blätter.

Seit vielen Generationen bewirtschaftet unsere Familie den Eckendorfer Wald naturnah. Er dient seit je her als Holzlieferant, Erholungsort, Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ist zu jeder Jahreszeit ein Ort der Ruhe und Erholung.

Im April 2018 eröffneten wir das Waldbegräbnis Gut Eckendorf und schufen, mit dem Angebot der Waldbestattung, eine Alternative zur klassischen Bestattung auf dem Friedhof. Im Bestattungswald hat die Nähe zur Natur oberste Priorität; hier tritt die Forstwirtschaft in den Hintergrund, junge und alte Bäume dürfen ihr natürliches Lebensalter erreichen.

Die Grabpflege übernimmt die Natur. In dem 14 ha großen Waldstück, in dem sich das Waldbegräbnis befindet, gehen die Uhren anders. Der ewige Kreislauf der Jahreszeiten, des Werdens und Vergehens hat hier seinen Platz. Hier kommt wiederum der Gedanke des Weiterlebens, der Unsterblichkeit ins Spiel:

Aus dem leblosen Körper entsteht in der Erde neues Leben, der natürliche Kreislauf schließt sich auf friedliche Weise.

Für viele Menschen mag es ein Trost sein, dass aus dem Vergangenen etwas Neues, Kostbares, Lebendiges hervorgeht.